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Browning
Automatic Rifle BAR / Seite 2
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BAR 1918A2
Das Browning Automatic Rifle oder kurz BAR wurde von dem Amerikaner John Moses Browning (1855-1926) entwickelt. Aber schon 1889 kam ihm die Idee des Gasdruckladers, als er beim Schießen die Bewegung der Grashalme vor der Mündung beobachtete. Mit einer Level Action Büchse versuchte er seine Idee zu verwirklichen. Später entwickelte er bei Colt ein luftgekühltes Maschinengewehr, das Modell M1895 oder auch bekannt als "Potatoe Digger bzw. Kartoffelroder".
Im Januar 1917, kurz vor dem Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg, besaß die US Army nur 282 Maxim MGs, 158 Stück M1895 und 670 französische "Benet-Mercie" im Gegensatz zu 12500 MGs in Deutschen Kaiserreich.
Am 27.02.1917 stellte Browning der Prüfungskommission ein wassergekühltes MG auf Dreibein und ein Gewehr mit Gasdrucksystem vor. Beide wurden auf einem Schießplatz außerhalb von Washington getestet. Das wassergekühlte MG wurde als M 1917 und das Gewehr als Browning Automatic Rifle M 1918 eingeführt. Dieses für Einzel- und Dauerfeuer eingerichtete BAR war 1220 mm lang und wog 7,2 kg. Im Gegensatz zu vergleichbaren automatischen Waffen, konnte der Schütze die Waffe allein tragen und bedienen. "Walking-Fire" war das Konzept was bei einem Test der Presse vorgeführt wurde. Dabei sollte der Schütze beim Angriff aus dem Hüftanschlag schießen. Aus diesem Grund fehlt dem MG auch das Zweibein.
Obwohl die Produktion sofort anlief mußten die US Soldaten in Frankreich bis Sommer 1918 mit den "Chauchat Mle" Maschinengewehr schießen. Anfangs wurde nur bei Colt in Hartford hergestellt, ab Februar 1918 auch bei Winchester und ab Juni bei Marlin-Rockwell Corporation. Diese Firmen waren mit ihrer Produktion nicht ausgelastet und wurden daraufhin mit der Serienproduktion beauftragt. Bis Herbst 1919 wurden gut 85000 Waffen hergestellt. Doch aus "Waking-Fire" wurde in der Praxis nichts. In der ersten Feuerprobe, am 13.09.1918 in Frankreich, benutzten die Soldaten es als leichtes MG aus einer statischen Position. Doch es gab auch einige Mängel, wie z.B. das fehlende Zweibein, das mit 20 Schuß zu kleine Magazin und die starke Lauferhitzung im Dauerfeuer. Ein 40 Schuß Magazin diente nur zur Fliegerabwehr. Weiterer Nachteil war der sehr hohe Fertigungsaufwand, da die Waffe von solider Konstruktion war. Nach dem Krieg wurde die Produktion wieder gedrosselt, jedoch entstand eine leicht verbesserte Version, das "M 1922". Der schwerere, mit Kühlrippen versehende Lauf und das anklappbare höhenverstellbare Zweibein vor dem Vorderschaft waren einige Änderungen. Jedoch war dieses Modell nur den Einheiten mit "Benet Mercie" vorbehalten.
Im Jahre 1937 erschien das nächste Modell "M 1918 A1". Am Gasrohr befestigte man ein Zweibein und die Schulterstütze bekam eine abklappbare Schulterklappe die das Wegrutschen der Waffe im Schulteranschlag verhindern soll.
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